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1. März 2018: Projekt Kaiserslautern inKLusiv

Anerkennungsurkunde für den Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

1. März 2018: Projekt Kaiserslautern inKLusiv

Kerstin Kührt, Christian Werner, Dr. Klaus Weichel (v.l.)

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat in Anerkennung und Würdigung des Engagements der Stadt Kaiserslautern für den Aktionsplan zu Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention eine Urkunde zugedacht.

Kerstin Kührt und Dr. Walter Steinmetz haben in einer Pressekonferenz diese Urkunde dem Schirmherrn des Projektes Kaiserslautern inKLusiv, Herrn Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel überreicht.

Dr. Klaus Weichel bedankte sich dafür und betonte, dass es bei dem Projekt vor allem darum ging, eine Handlungs- und Umsetzungsfähigkeit zu erreichen, was auch gelungen ist.

 

Im Zeitraum von 3 Jahren wurde ein Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erarbeitet. Ein wichtiges Anliegen waren dabei die Einbindung und Mitarbeit von Menschen mit Behinderung sowie die Vernetzung der Institutionen und Angebote. Darüber hinaus galt es, durch eine starke Öffentlichkeitsarbeit Gesellschaft und Politik für das Thema zu sensibilisieren.

Im Laufe des Projektes hat sich gezeigt, dass die Bündelung aller gesellschaftlichen Kräfte eine wichtige Basis für den Weg in eine inklusiv(er)e Gesellschaft ist.
Deshalb soll nun die erfolgreiche gemeinsame Arbeit über das Projekt hinaus mit der Gründung des Vereins „Kaiserslautern inKLusiv“ nachhaltig weitergeführt und dabei das gewonnene Netzwerk genutzt und erweitert werden.

Wichtige Ziele sind die Umsetzung der bisher gesammelten Maßnahmen und die stete Evaluierung des Maßnahmenplans, die Selbststärkung von Betroffenen, die Interessensvertretung sowie die Koordination und Durchführung von Maßnahmen der Sensibilisierungs- und Öffentlichkeitsarbeit in der Region Kaiserslautern.

 

Nun geht es um erste Schritte über das Projekt hinaus. Dafür wurde am 10. August 2017 der Verein Kaiserslautern inKLusiv e.V. gegründet. Der Verein bewirbt sich nun um die Trägerschaft einer „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle“ (EUTB) nach dem Bundesteilhabegesetz (BTHG), denn:
"Wir haben in den vergangenen Jahren mit unserem Projekt Kaiserslautern inKLusiv viel erreicht und dabei erfahren, dass unser Netzwerk eine gute Basis für unsere erfolgreiche Zusammenarbeit ist. Die Initiatoren von Kaiserslautern inKLusiv sind sich einig, dass wir das Geschaffene weiter nutzen und das Projekt weiterentwickeln möchten. Bei der Neuausrichtung von Kaiserslautern inKlusiv ist es uns sehr wichtig, die engagierten Projektakteure weiterhin dabei zu haben und gemeinsam an der inklusiven Weiterentwicklung zu arbeiten.
Verschiedene soziale Einrichtungen, Vereine, Betroffene und engagierte Mitbürger haben sich 2014 mit dem Projekt „Kaiserslautern inKLusiv“ zum Ziel gesetzt, die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung in Kaiserslautern in den Fokus zu nehmen und zu verbessern."