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28. Oktober 2015: Kaiserslautern inKLusiv - Arbeitsgruppen trafen sich zum zweiten Mal

Die Arbeitsgruppen setzen ihre Arbeit fort.

28. Oktober 2015: Kaiserslautern inKLusiv - Arbeitsgruppen trafen sich zum zweiten Mal

Arbeitsgruppe in der ZOAR Wohnstätte

Die Arbeitsgruppen arbeiten weiter an ihren Vorhaben, indem sie an die Inhalte der ersten Treffen anknüpfen.
Die Gruppe Bildung/Erziehung traf sich in der Schule am Beilstein in Kaiserslautern, einer Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche Entwicklung und Sprache Es nahmen Interessierte von Schulen, der Stadt Kaiserslautern, der Technischen Universität und Vertreterinnen des Club Aktiv teil. Letztere stellten den IntegrationsFachDienst vor, der sich mit dem Übergang von Schule zu Beruf für Menschen mit und ohne Behinderung einbringt. In der Diskussionsrunde kristallisierte sich heraus, dass der gute Wille vorhanden ist, wohl aber, wie allgemein bekannt, die zu geringe Ausstattung, personell wie finanziell, keine Konstanz und somit auch keinen Erfolg der Umsetzung der Projekte zulässt.
Der Tagungsort für die Gruppe Freizeit war das Pfalzklinikum in Kaiserslautern. Die Teilnehmerin Dorothee Ruster-Hebel, Regionalleiterin Pflege im Pfalzklinikum, stellte die Einrichtung vor. Es wurden Punkte gesammelt, die sich mit der Teilnahme behinderter Menschen an Freizeitangeboten befassen, vor allem, wie Probleme bezüglich Mobilitätsschwierigkeiten, Informationsaustausch und Aktualisierung von Angeboten positiv beeinflusst werden können. Auch hier stellte sich der Faktor Kosten als Bremsfunktion dar. Die Folge daraus ist das Bemühen um Sponsoren und Unterstützer, sowie das Herausstellen positiver Projekte als motivierendes Beispiel.
Die Teilnehmer der Gruppe Arbeit versammelten sich in der ZOAR Wohnstätte in Kaiserslautern. In der intensiven Gesprächsrunde wurden die Themenbereich Mobilität, Beratung-Information-Service und die Angebote für Arbeitsplätze herausgearbeitet und näher beleuchtet. Schwierigkeiten wurden gesehen im starren System und der Gesetzeslage, sowie in der Sensibilisierung von Unternehmen und Mitarbeitern. Es gibt aber schon positive Beispiele, die publik gemacht werden sollen.
Auch die Gruppe Wohnen versammelte sich in der ZOAR Wohnstätte. Nach einem gemeinsamen Rückblick forderte Projektleiter Steffen Griebe auf, Themenfelder zu nennen, die zur Diskussion anregen und auf dem Weg zu den Maßnahmen weitere Akzente setzen. Es kristallisierten sich das fehlende Angebot an barrierefreien Wohnungen und die erforderliche Kommunikation mit den Trägern und Vermietern heraus. Dazu wurden dann zwei Gruppen gebildet, wobei sich die eine mit der Thematik Wohnungsbörse und die andere mit dem Bereich Sensibilisierung beschäftigte.

 

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